„Entgraten Sie noch von Hand“

Das TEM-Verfahren bietet den besonderen Vorteil, dass innenliegende Grate (z. B. in Bohrungen) ebenso entfernt werden, wie Grate an den Außenflächen. Das Verfahren kann bei verschiedenen Materialien wie Stahl, Guss, Aluminium oder auch Kunststoff angewendet werden. Die Intensität der Entgratung kann über den Fülldruck und über den Sauerstoffüberschuss in der Entgratkammer genau eingestellt werden. Der Einsatz modernster Steuerungstechnik garantiert höchste Prozesssicherheit bei gleichbleibender Qualität und optimaler Performance.

 

 

 

 

Das thermische Entgraten (TEM) ist ein Verfahren zum Entfernen von produktionsbedingten Graten, entstanden z. B. durch Fräsen oder Bohren, an den unterschiedlichsten Maschinenteilen. Die Werkstücke werden hierzu in eine glockenförmige Entgratkammer gelegt, welche mit einem Verschlussteller hydraulisch verschlossen wird.

 

Über ein Gasdosiersystem wird ein genau definiertes Gasgemisch in die Entgratkammer geleitet und gezündet. Bei der anschließenden Verbrennung entstehen Temperaturen von 2.500 - 3.300 °C. Der abzutragende Grat erreicht hierbei seine Zündtemperatur und reagiert mit dem überschüssigen Sauerstoff in der Entgratkammer. Dies führt innerhalb von 20 ms zu einer vollständigen Verbrennung der Grate.